Auf der konstituierenden Sitzung am 2. Dezember 2020 wählten die Mitglieder des Integrationsrates Frau Hannelore Becker zu ihrer neuen Vorsitzenden. Des Weiteren wurden Frau Rana Alwattar zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden und Frau Sherin Mustafa zur  2. stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.

Gemeinsam mit der Ratinger Tafel erhielt der Integrationsrat Ratingen zur Würdigung seines örtlichen Engagements den Heimatpreis 2020. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Integrationsrates durch Herrn Bürgermeister Klaus Pesch. Zusammen mit ihrem Vorgänger Samuel Awasum nahm die neu gewählte Vorsitzende Hannelore Becker den Preis für das Gremium entgegen.

Pressemitteilung der Stadt Ratingen (externer Link)

Im Zusammenhang mit der im Juni vom Rat der Stadt Ratingen beschlossenen 'Resolution für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit' forderte der Vorstand des Integrationsrates eine unabhängige Antidiskriminierungsstelle für Ratingen. Daraufhin wurde noch im August vom Rat ein Antidiskriminierungskonzept, mit der Bildung eines kommunalen Netzwerkes und Einrichtung einer Beratungsstelle für Betroffene, auf den Weg gebracht. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig. (Siehe hierzu auch TOP 3 der Sitzung des Integrationsrates vom 11.08.2020)

Download der Resolution (.pdf)
Download der Pressemitteilung (.pdf)

Die Auszählung der Wahl zum Integrationsrat hat folgendes Ergebnis erbracht:

Wahlberechtigte: 19115
Abgegebene Stimmen: 2705
Ungültige Stimmen: 231
Gültige Stimmen: 2474

Davon entfallen auf:

Stimmen

Sitze

Liste Internationale Solidarität (LIS)

626

3

Internationale Liste (Internationale Liste)

441

2

Internationale Liste: Zusammenleben und Zusammenhalten

673

3

Weltoffen Integration in Ratingen (WIR)

545

3

Einzelbewerberin Mustafa, Sherin

189

1

 

Sitzverteilung IntR 2020

Eine Kurzvorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten ist auf der Seite der Integrationsbeauftragten der Stadt zu finden, weitere Informationen zu den Personen enthält das Ratinger Amtblatt Nr.22/2020.

Die rassistisch motivierten Anschläge in unserem Land, wie nun in Hanau wieder geschehen, verunsichern zunehmend große Teile der Menschen mit Migrationshintergrund, so auch mich. Den Angehörigen der Opfer gehört mein und unser aller Mitgefühl. Der entstandene Zorn über diese Taten muss jetzt noch stärker in eine Motivation einmünden, solidarisch und gemeinsam mit allen demokratischen Kräften unsere Demokratie gegen diese rechtsradikale Vergiftung der Gesellschaft zu verteidigen.

Samuel Awasum, Vorsitzender des Integrationsrates (21.02.2020)